Neben dem Einschnitt bei der Solarförderung zum Jahreswechsel sind in dem Entwurf zum Energiesammelgesetz aus dem Bundeswirtschaftsministerium auch die Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft an Land enthalten. Die geplante EEG Kürzung Photovoltaik 2019 um rund 20 Prozent sorgt für große Unsicherheit bei den Projektierern großer Photovoltaikanlagen. Hr. Altmaier sagt dagegen, die Energiewende würde jetzt sicherer und bezahlbarer werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft  sieht den Bundestag nun in der Pflicht.

Erst in der vergangenen Woche war der Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum Energiesammelgesetz bekanntgeworden. Darin enthalten waren überraschend starke Kürzungen der Solarförderung für Photovoltaik-Anlagen ab 40 Kilowatt um ca. 20 %. Hier hat die Bundesregierung eine massive Überförderung diagnostiziert und möchte die Fördersätze zum 1. Januar 2019 auf einen Schlag um rund 20 Prozent auf 8,33 Cent pro Kilowattstunde kürzen. Besonders stark sind die Einschnitte für größere Photovoltaik-Mieterstromprojekte. Nur gut ein Jahr nach Einführung des Zuschlags könnte er durch die neuen Kürzungen praktisch schon wieder abgeschafft werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft berichtet, dass aus der Reihen der Koalitionsfraktionen CDU, CSU und SPD bereits Widerspruch vernehmbar sei. „Jetzt ist es die Aufgabe des Bundestags, den Referentenentwurf zu einem sinnvollen Energiewendegesetz zu machen und Hindernisse für die Photovoltaik abzubauen wie den 52-Gigawattdeckel oder die Eigenverbrauchsabgabe“, erklärte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Mit dieser Ankündigung der massiven Kürzung der Solarförderung hat das Bundeswirtschaftsministerium inzwischen für sehr viel Unruhe in der deutschen Solarbranche gesorgt. Übergangsfristen oder ähnliches waren im Entwurf bisher noch nicht enthalten. Minister Peter Altmaier betont in seinem Statement zum Kabinettsbeschluss, dass die Kosten für die Verbraucher im Blick gehalten würden. „Wir stellen die zentralen Weichen für eine sicherere und bezahlbarere Energiewende: Mit den Sonderausschreibungen kommen wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien noch schneller voran. Da sich für Photovoltaikanlagen bis 40 Kilowatt nichts ändert, ist das Segment der privaten Haushalte zudem nicht betroffen.
Quelle: pv-magazine

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Jeder, der gerne aktiv etwas gegen die so drastische und schnelle Einführung einer solchen massiven Kürzung tun möchte kann sich gerne dieser Petition anschließen: https://weact.campact.de/petitions/pro-energiewende-stoppen-sie-die-reduzierung-der-pv-strom-einspeisevergutung-zum-01-01-2019-1?source=whatsapp-share-email-button